Rückblick von der „1. Rookie & Coaches Clinic“

Besser spät als nie muss man wohl sagen.

Dennoch wollen wir euch einen Rückblick nicht vorenthalten, denn etwas vergleichbares hat es in American Football – Ostdeutschland noch nicht gegeben.

Zwei Wochen nach diesem Camp bekamen wir Besuch aus Texas. Eine umfangreiche Woche mit Schulterminen und vereinsinternen Coachings musste vorbereitet werden, ein ausführlichen Bericht hierzu findet Ihr an anderer Stelle. Zurück zur Clinic……

Tag 1

Der Samstag begann voller Erwartungen. Nach und nach trudelten die Teams ein. Die Organisatoren freuten sich, dass bereits die umfangreiche Registrierung auch mit Hilfe der fleissigen Juniors und Seniors so reibungslos über die Bühne ging. Es konnte planmäßig uns punktlich begonnen werden.
Unsere Gastcoaches boten den Teilnehmern ,unter der Leitung unseres Camp-HC Markus Grahn, einen ersten Eindruck unter welchen Schwerpunkten die GFL und collegeerfahrenen Spieler trainieren. Ob nun schon mit Spielerfahrung wie die Teilnehmer aus dem Vogtland oder Saalfeld, oder ganz neu in der Footballfamilie, allen wurde der nötige Input gegeben wie diese auch In Zukunft an Ihren Fähigkeiten arbeiten können.
Eine unglaubliche Chance und Erfahrung für alle die sich in diesem Sport weiterentwickeln wollten.

Es wurde Abend, der einsetzende Regen führte zu der Entscheidung eine paar Minuten früher Schluss zu machen. Somit hatten alle Coaches mehr als ausreichend Zeit sich auf den Weg ins Westhotel zu machen. Die vier Referenten waren gut vorbereitet und boten den interessierten Coaches umfangreiche Vorträge. 5 Stunden später….viele rauchende und müde Köpfe, viel Zeit blieb nicht…..

Tag 2

In aller Frühe ging der Theorieteil weiter. Unter der Leitung von dem sächsischem Ligaobmann Stephan Thielsch wurden knapp 2 Stunden über das Regelwerk gesprochen und im Rahmen eines Fragen-Antworten-Teils auf die Unklarheiten im Auditoriums eingegangen. Kurz darauf ging es Sonntag auf dem Platz weiter. Alles lief planmäßig, die intensive organisatorische Vorarbeit stellte sich als perfekt heraus…doch dann kam 2 Minuten vor der Mittagspause der Schock. Martin von den Wittenbergs Saints verletzte sich schwer. Dinge wie diese rufen einen auf das Schmerzlichste in Erinnerung, dass auch dieser Sport nicht ohne ein gewisses Risiko betrieben werden kann. Sicherlich kann gutes und professionelles Coaching das Risiko minimieren, das Restrisiko bleibt. Der Schock saß bei allen Teilnehmern tief, deutlich merkte man die angezogene Handbremse in der zweiten Einheit nach der Mittagspause.

Gegen die Psyche kann man nicht viel machen, aber genau dies ist in der Regel gefährlicher. Sinngemaß fand HC Grahn in seiner Eröffnungsansprache die sinngemäßen Worte, dass dies auch Teil des Sports ist und sich keiner auf den Platz stellen sollte, der sich dies nicht mehr zutraut.

In der Summe war das Camp ein Riesenerfolg, wir bedanken uns herzlich bei den Coaches die diese Profieinheit zu diesem Erfolg gemacht haben. Wir bedanken uns für die unzähligen Lobes und Danksagungen die uns nach diesem Camp erreichten. Uns motiviert das natürlich weiter zu machen, die Frequenz wenn möglich zu erhöhen um den Sport weiter voranzubringen. Wir sind uns sicher, die Campteilnehmer werden in der kommenden Saison auch deutlich bessere Footballer sein und werden als Spieler wie auch als Team dazu beitragen, das Spielniveau in den unterklassigen Ligen anzuheben. Wenn wir alle näher zusammenrücken, gemeinsam mehr Projekte realisieren uns mit den besten was Deutschland zu bieten hat auf kooperativer Ebende nähern, dann sind wir auf dem richtigen Weg, dann machen wir football.

Der Platz für den Oktober 2017 ist bereits reserviert. Für alle Vereine die auch ihren Nachwuchs auf diesem Level ausbilden wollen, sei der Termin 18./19.03.2017 genannt.

#onefootballfamily